Häufige Fragen an Ihre Hausarzt­praxis

Hier finden Sie Antworten zu Terminen, Rezepten, Praxisabläufen und medizinischen Leistungen in unserer Hausarztpraxis in Salzgitter-Lichtenberg.

Termine & Erreichbarkeit

Am einfachsten geht es online – rund um die Uhr, auch am Wochenende.

Wenn dort gerade kein Termin frei ist, sprechen Sie uns bitte auf den Anrufbeantworter. Wir hören alle Nachrichten ab und melden uns bei Ihnen. Was medizinisch dringend ist, kommt zuerst an die Reihe.

Bitte hinterlegen Sie dabei Ihre E-Mail-Adresse. Nur dann bekommen Sie eine Terminbestätigung und am Vorabend eine Erinnerung – in der auch steht, wenn Sie nüchtern kommen sollen.

Ein Hinweis zu den Zeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag sind wir bis 18 Uhr im Haus, Termine vergeben wir aber nur bis 17 Uhr. Die letzte Stunde brauchen wir für Befunde, Rezepte und Arztbriefe.

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Ein Termin erscheint nur dann, wenn zur gleichen Zeit eine Ärztin oder ein Arzt und ein Behandlungszimmer frei sind. Fehlt eines von beidem, bleibt die Zeit unsichtbar – auch wenn der Kalender auf den ersten Blick leer wirkt.

Häufiger liegt es aber an der Kategorie. Es gibt sieben: Sprechstunde, Vorsorge, Diagnostik, Therapie, Selbstzahler, Kinder und Jugendliche sowie Impfungen. Wenn Sie in einer Kategorie nichts finden, schauen Sie bitte auch in die, die zu Ihrem Anliegen passt.

Wir geben laufend neue Termine frei. Termine für akute Beschwerden kommen meist erst kurzfristig dazu – es lohnt sich also, später noch einmal zu schauen.

Termin online vereinbaren

Wir verstehen gut, dass Sie lieber direkt mit jemandem sprechen würden. Der Grund ist die Menge der Anrufe: In Spitzenzeiten erreichen uns bis zu 90 Anrufe pro Stunde. In einer Warteschleife würden Sie oft stundenlang hängen – und dringende Anliegen gingen in der Schlange unter.

Der Anrufbeantworter nimmt Ihr Anliegen deshalb sofort auf. Wir hören die Nachrichten ab, ordnen sie nach medizinischer Dringlichkeit und melden uns bei Ihnen.

Bitte nennen Sie Ihren Namen, Ihr Anliegen und eine Telefonnummer. Damit können wir Ihnen am schnellsten helfen.

Rufen Sie uns während der Sprechzeiten an. Am Anfang wählen Sie kurz aus, worum es geht: Praxen, Kliniken und Apotheken kommen direkt an die Anmeldung, alle anderen wählen „Anliegen, Rezeptbestellung, Nachricht" und sprechen ihr Anliegen auf.

Ein digitales System nimmt es auf und ordnet es nach Dringlichkeit; bearbeitet wird es von unserem Team.

Hilfreich für uns: Ihr Name, Ihr Anliegen und eine Nummer für den Rückruf. Bei einer Handynummer können wir Ihnen auch kurz per SMS antworten.

Rezepte und Überweisungen brauchen bis zu zwei Werktage. In dieser Zeit müssen Sie nicht nachfragen – Rückfragen halten uns eher auf. Ein Blick in die PatMed-App lohnt sich: Dort sehen Sie, sobald ein eRezept oder eine eAU für Sie bereitliegt.

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Wenn unsere Praxis geschlossen ist, hilft Ihnen der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 weiter.

Bei einem lebensbedrohlichen Notfall – etwa starken Brustschmerzen, Atemnot oder Bewusstlosigkeit – wählen Sie bitte 112.

Unter derselben Nummer vermittelt der Patientenservice auch Termine bei Fachärztinnen und Fachärzten – rund um die Uhr telefonisch oder online unter 116117-termine.de.

Wenn wir Sie oder Ihre Angehörigen palliativmedizinisch betreuen, haben Sie von uns eine eigene Rufnummer bekommen. Sie ist rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende und an Feiertagen.

Weil immer wieder etwas dazwischenkommt, das nicht warten kann. Wer akut krank ist, wird sofort behandelt – auch wenn dadurch andere Termine nach hinten rutschen.

Für ein Gespräch planen wir 10 bis 15 Minuten ein. Das ist mehr, als die Krankenkassen dafür vorsehen; in vielen Praxen sind es fünf Minuten. Diese Zeit möchten wir uns für Sie nehmen.

Vieles, was den Ablauf verzögert, sehen Sie im Wartezimmer nicht: ein Hausbesuch, der länger gedauert hat, eine schwierige Situation im Hospiz, ein längeres Telefonat mit der Klinik.

Sie helfen uns sehr, wenn Sie Ihren Termin einhalten und sich auf Ihr wichtigstes Anliegen konzentrieren. Für alles Weitere vereinbaren wir gern einen zweiten Termin, auf Wunsch auch telefonisch.

Und wenn es doch einmal länger dauert: Im Wartezimmer sitzen Menschen, denen es geht wie Ihnen. Wir sind dankbar für Ihre Geduld – und Sie sind froh darüber, wenn es Ihnen selbst einmal schlecht geht und wir sofort für Sie da sind.

Sie ist für Beschwerden gedacht, die plötzlich auftreten und nicht bis zum nächsten regulären Termin warten können.

Die Termine dafür geben wir meist erst kurzfristig frei, und es sind nur wenige pro Tag. Schauen Sie am besten am selben Morgen noch einmal in die Online-Buchung.

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Rezepte, Überweisungen & Medikamente

Am einfachsten über die PatMed-App. Wir bearbeiten die Bestellung in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.

Ob Ihr Rezept fertig ist, sehen Sie selbst in der App: Sobald das PDF da ist, ist es freigeschaltet – fehlt es noch, sind wir noch dran. So sparen Sie sich einen vergeblichen Weg in die Apotheke.

Den QR-Code können Sie als PDF speichern und damit in Ihrer Apotheke oder bei einer Versandapotheke einlösen. Genauso gut geht es mit der Versichertenkarte direkt in der Apotheke – dann brauchen Sie den Code gar nicht.

Privatversicherte bekommen ein Papierrezept, das in der Praxis zur Abholung bereitliegt.

Dann sprechen Sie die Bestellung bitte auf unseren Anrufbeantworter. Wir brauchen dafür fünf Angaben: Name, Geburtsdatum, Medikament, Dosierung und Ihre Telefonnummer. Fehlt eine davon, müssen wir zurückrufen – das dauert länger als die Bestellung selbst.

Wir prüfen die Bestellung und geben sie innerhalb von zwei Werktagen ärztlich frei. In dieser Zeit müssen Sie nicht nachfragen.

Wenn ein Medikament zwar in der App steht, sich dort aber nicht bestellen lässt, ist die App nicht kaputt: Nachbestellen können Sie nur, was wir mindestens einmal selbst als eRezept ausgestellt haben. Ein Mittel aus dem Krankenhaus oder von einer Facharztpraxis erscheint zwar im Medikationsplan, muss aber einmal über uns laufen. Danach geht es ganz normal über die App.

Sobald das Rezept frei ist, lösen Sie es mit Ihrer Versichertenkarte in der Apotheke ein. Privatversicherte holen ihr Rezept in der Praxis ab.

Das lässt sich meist nicht einrichten. Jedes Rezept wird ärztlich geprüft und freigegeben, und das geschieht in der Regel nicht während der laufenden Sprechstunde.

Planen Sie deshalb bitte bis zu zwei Werktage ein – am besten bestellen Sie schon, solange noch eine Packung reicht.

Ein Aut-idem-Kreuz dürfen wir nur setzen, wenn es dafür einen strengen medizinischen Grund gibt. Auf Wunsch allein geht es nicht.

Wir verordnen wirkstoffbezogen. Welche Packung Sie dann bekommen, entscheiden die Rabattverträge Ihrer Krankenkasse – darauf haben wir keinen Einfluss.

Wenn Sie ein bestimmtes Präparat möchten, können Sie es in der Apotheke als Wunscharzneimittel selbst bezahlen. Sie erhalten dort eine Rezeptkopie und einen Beleg; damit können Sie bei Ihrer Krankenkasse eine Teilerstattung beantragen.

Sie müssen kein Medikament einnehmen, das Sie nicht einnehmen möchten. Die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Unsere Aufgabe ist es, Sie nach bestem Wissen zu beraten und Ihnen Wege vorzuschlagen. Ob Sie einen davon gehen, entscheiden Sie. Nicht alles, was medizinisch möglich ist, ist für jeden Menschen richtig – manchmal wiegt Lebensqualität schwerer als ein zusätzliches Medikament.

Wenn Sie Bedenken haben, sagen Sie es uns bitte. Wir nehmen das ernst. Wichtig ist nur, dass wir darüber sprechen – gemeinsam finden wir eher den Weg, der zu Ihnen passt.

Pantoprazol, Omeprazol und ähnliche Mittel dämpfen die Magensäure, etwa bei Sodbrennen. Viele davon gibt es inzwischen rezeptfrei in der Apotheke.

Für rezeptfreie Arzneimittel darf die gesetzliche Krankenkasse in der Regel nicht aufkommen – so hat es der Gesetzgeber festgelegt; ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren. Deshalb dürfen wir dafür kein Kassenrezept ausstellen.

Auf Kassenrezept geht es nur bei bestimmten Erkrankungen, zum Beispiel bei einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür, einer Refluxösophagitis, während einer Helicobacter-Behandlung oder wenn der Magen bei bestimmten Schmerzmitteln geschützt werden muss.

Zwei Hinweise, wenn Sie so ein Mittel länger nehmen: Die Einnahme sollte regelmäßig ärztlich überprüft werden, denn auf Dauer sind Nebenwirkungen möglich – etwa ein Mangel an Mineralstoffen oder Vitamin B12. Und setzen Sie es nicht plötzlich ab; danach bildet der Magen vorübergehend mehr Säure.

Was sonst hilft: fettreiche und scharfe Speisen, Alkohol und Nikotin zurücknehmen, lieber kleinere Mahlzeiten, nachts den Oberkörper etwas höher lagern, Übergewicht und Stress angehen. Kurzfristig können Antazida die Säure neutralisieren.

In der Regel nicht – und der Grund liegt nicht bei uns.

In der gesetzlichen Krankenversicherung gilt: Wer eine Untersuchung für nötig hält, veranlasst sie auch und rechnet sie ab. Braucht die Facharztpraxis Laborwerte für ihre Diagnostik oder um eine Therapie zu kontrollieren, gehört die Untersuchung dorthin. Hausarztpraxen dürfen Aufträge anderer Praxen nicht zulasten der Kasse übernehmen; das regeln § 12 SGB V und die Abrechnungsregeln des EBM – für alle Praxen gleich.

Wenn eine Untersuchung sinnvoll sein kann, die Kasse sie aber nicht übernimmt, können Sie sie auf Wunsch selbst bezahlen. Sprechen Sie uns an, dann sagen wir Ihnen, was möglich ist.

Weil für Kassenleistungen feste gesetzliche Vorgaben gelten. Eine Laboruntersuchung geht nur dann zulasten der Kasse, wenn danach eine medizinische Indikation vorliegt.

Daran können weder Sie noch wir etwas ändern – die Regeln gelten für alle Praxen gleich.

Ist eine Untersuchung medizinisch sinnvoll, wird aber nicht übernommen, können Sie sie auf Wunsch selbst bezahlen.

Organisation der Praxis & Abläufe

Bitte bringen Sie zu jedem Besuch Ihre Versichertenkarte mit. Ohne Karte können wir die Behandlung nicht über Ihre Krankenkasse abrechnen und müssten sie Ihnen privat in Rechnung stellen.

Es gibt aber einen einfachen Weg: Ihre Krankenkasse kann uns eine elektronische Ersatzbescheinigung schicken. Sie ersetzt die Karte für den laufenden Termin. Rufen Sie dafür bitte kurz bei Ihrer Kasse an.

Infos zur eEB

Wenn Ihre Versichertenkarte einmal nicht dabei ist, kann Ihre Krankenkasse uns eine elektronische Ersatzbescheinigung übermitteln. Sie kommt auf sicherem Weg direkt in unser System und ersetzt die Karte für diesen Termin.

Bitte melden Sie sich dafür selbst bei Ihrer Krankenkasse – anfordern können wir die Bescheinigung nicht.

Infos zur eEB

Am besten digital über das Upload-Formular auf unserer Website.

Bitte laden Sie die Unterlagen einzeln als PDF hoch und achten Sie darauf, dass alles gut lesbar ist. Dann können wir sie direkt Ihrer Akte zuordnen.

Zum Dokumenten-Upload

Wir bitten Sie, Unterlagen digital zu schicken. Papier in der Praxis einzuscannen schaffen wir im laufenden Betrieb leider nicht.

Wenn Sie selbst keinen Scanner haben: Kinder, Enkel, Freunde oder Nachbarn helfen meistens gern. Sie können auch die Praxis oder Klinik, aus der der Befund stammt, bitten, ihn uns direkt digital zu senden – zum Beispiel über den sicheren Kommunikationsdienst KIM.

Zum Dokumenten-Upload

Ja. Über das Upload-Formular auf unserer Website kommen Ihre Unterlagen sicher bei uns an.

Bitte schicken Sie einzelne, gut lesbare PDF-Dateien.

Zum Dokumenten-Upload

Wir melden uns nicht automatisch bei jedem Ergebnis – fragen Sie Ihre Befunde bitte aktiv bei uns nach.

Besprochen werden Befunde am Telefon. Dafür gibt es in der Online-Terminbuchung die Kategorie Telefontermin. So sparen Sie sich den Weg in die Praxis.

Wenn Sie die PatMed-App nutzen, können Sie viele Ergebnisse dort auch selbst einsehen.

Wir verstehen gut, dass digitale Wege am Anfang ungewohnt sind. Wir nutzen sie nicht, um Abstand zu schaffen, sondern damit die Praxis bei sehr vielen Anfragen für alle funktioniert.

Oft ist es nach kurzer Zeit sogar bequemer: das Rezept von zu Hause bestellen, das eRezept in der Apotheke einlösen, sich Medikamente liefern lassen, einen Termin buchen, wann es Ihnen passt.

Wenn Ihnen der Anfang schwerfällt, fragen Sie Kinder, Enkel oder Nachbarn – daraus wird oft ein schöner gemeinsamer Nachmittag. Auch das Fredenberg Forum und die Volkshochschule bieten regelmäßig Kurse für Seniorinnen und Senioren an, etwa zum Umgang mit Smartphone und Computer.

Und wenn es trotzdem nicht klappt, sprechen Sie uns an. Wir finden gemeinsam einen Weg.

Neue Patientinnen & Patienten

Grundsätzlich ja – wenn es auf beiden Seiten passt und Sie bereit sind, sich auf unsere Abläufe einzulassen.

In Salzgitter sind derzeit rund 20 Hausarztsitze unbesetzt, und die Nachfrage bei uns ist entsprechend hoch. Wenn Sie bereits hausärztlich versorgt sind, ist ein Wechsel zu uns in der Regel nicht vorgesehen. Eine Ausnahme machen wir vor allem dann, wenn Sie ganz in unserer Nähe wohnen.

So läuft die Anmeldung: Sie füllen zuerst online unseren Fragebogen aus, danach vereinbaren wir einen Termin. Bitte laden Sie dazu vier Unterlagen als PDF hoch – den letzten Medikamentenplan, die letzten Laborwerte, den letzten Krankenhausbericht und den Bericht der letzten Darmspiegelung. Ihren Impfpass bringen Sie gern mit, er ist aber keine Bedingung.

Bitte keine dicken Ordner: Gesammelte Akten aus vielen Jahrzehnten können wir nicht durchsehen.

Und ganz offen gesagt: Ein ausgefüllter Fragebogen ist noch keine Anmeldung und ein Termin noch keine Zusage. Wir melden uns bei Ihnen.

Wir wünschen uns außerdem, dass Sie an der Hausarztzentrierten Versorgung Ihrer Krankenkasse teilnehmen. Für Sie ist das kostenlos, und uns gibt es mehr Zeit für die Behandlung.

Informationen Neupatient*innen

Ihre Hausarztpraxis können Sie jederzeit frei wählen – und auch wieder wechseln.

Einen Anspruch auf Wiederaufnahme gibt es allerdings nicht. Weil in Salzgitter viele Hausarztsitze unbesetzt sind und die Nachfrage bei uns sehr hoch ist, nehmen wir Patientinnen und Patienten, die uns verlassen haben, in der Regel nicht wieder auf. Das ist nicht persönlich gemeint, sondern eine Frage der Kapazität.

Informationen Neupatient*innen

Ja – wenn wir Sie oder Ihre Angehörigen bereits hausärztlich betreuen, übernehmen wir auch die palliativmedizinische Versorgung.

Wenn Sie zu einer anderen Praxis gehören, wenden Sie sich bitte dorthin. Ihre Hausarztpraxis kann eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung anfragen.

Für die Menschen, die wir palliativ begleiten, sind wir rund um die Uhr erreichbar, auch an Wochenenden und Feiertagen. Sie erhalten von uns dafür eine eigene Rufnummer.

Informationen zur Palliativmedizin

Sie haben die freie Arztwahl, und wir nehmen Ihren Wunsch ernst. Fest zusagen können wir eine bestimmte Ärztin oder einen bestimmten Arzt aber nicht.

Der Grund ist ganz praktisch: Wir versorgen mehrere Pflegeheime und das Hospiz mit. Wer wann wo eingesetzt ist, steht oft erst am selben Tag fest. Arztbezogene Termine müssten wir deshalb immer wieder absagen.

Wir arbeiten als Team und mit einer gemeinsamen Akte – jede und jeder von uns kann Ihren Verlauf einsehen. Wenn Sie uns nach und nach alle kennenlernen, sitzt Ihnen in einer dringenden Situation oder in der Urlaubszeit niemand Fremdes gegenüber.

Untersuchungen, Verordnungen & medizinische Leistungen

Alles Wichtige zur Gesundheitsuntersuchung – wer Anspruch hat, was wir untersuchen und wie Sie einen Termin bekommen – haben wir auf einer eigenen Seite zusammengestellt.

Beim Check-up sprechen wir Sie auch auf das Thema Organspende an. Ausweise dafür liegen bei uns am Empfang bereit.

Für Kinder und Jugendliche gibt es eigene Vorsorgetermine, und die Zeitfenster sind eng: die U10 vom 7. bis zum 9. Geburtstag, die U11 vom 9. bis zum 11., die J1 vom 12. bis zum 15. und die J2 vom 16. bis zum 18. Der Anspruch endet jeweils am Tag vor dem nächsten Geburtstag, zwischen U11 und J1 sowie zwischen J1 und J2 liegt je ein Jahr ohne Anspruch. Melden Sie sich also lieber früh.

Informationen zur Gesundheitsuntersuchung

Wie eine Reha oder eine Kur beantragt wird, welche Voraussetzungen dafür gelten und was wir von Ihnen brauchen, erklären wir ausführlich auf einer eigenen Seite.

Bitte lesen Sie sie vor Ihrem Termin einmal in Ruhe durch – dann geht der Antrag deutlich schneller.

Informationen zur Reha oder Kur

Wie ein Antrag beim Versorgungsamt läuft, was Grad der Behinderung und Grad der Schädigungsfolgen bedeuten und wie Sie sich vorbereiten, haben wir auf einer eigenen Seite zusammengestellt.

Zur Seite: Grad der Behinderung

Eine Patientenverfügung ist eine wichtige Sache, und sie sollte in Ruhe entstehen. Verständliche Erklärungen und Vordrucke stellt die Ärztekammer Niedersachsen bereit.

Wenn Sie beim Ausfüllen unsicher sind, sprechen Sie uns an. Wir gehen sie mit Ihnen durch.

Informationen zur Patientenverfügung

Die Stadt Salzgitter berät kostenlos zur Beantragung und zur Höherstufung eines Pflegegrades. Dort sitzen die Menschen, die sich damit am besten auskennen.

Wenn Sie nicht gut aus dem Haus kommen, sind auch Hausbesuche möglich.

Link zum Pflegestützpunkt Salzgitter

Das ist meistens schwierig. Viele dieser Tests versprechen mehr, als sie halten können: Oft ist unklar, wie zuverlässig sie messen und was ein auffälliger Wert überhaupt bedeutet. Ein Ergebnis ohne diesen Rahmen zu beurteilen, wäre nicht seriös – und könnte Sie unnötig beunruhigen oder fälschlich beruhigen.

Deshalb bewerten wir solche Tests in der Regel nicht. Wenn Sie eine Beschwerde oder eine Sorge haben, gehen wir ihr aber gern nach – mit einer Untersuchung und einer Diagnostik, auf die wir uns verlassen können.

Physiotherapie dürfen wir nur verordnen, wenn bestimmte medizinische Voraussetzungen erfüllt sind. Das regelt die Heilmittel-Richtlinie, und daran sind wir gebunden – auch dann, wenn Bewegung und Behandlung Ihnen sicher guttun würden.

Oft gibt es aber gute Wege: Rehasport und Funktionstraining werden von den Krankenkassen bezahlt und laufen über längere Zeit. Bei schweren, dauerhaften Erkrankungen können wir außerdem einen langfristigen Heilmittelbedarf beantragen.

Sprechen Sie uns an, dann schauen wir gemeinsam, was in Ihrem Fall möglich ist.

Besondere Versorgung & gesellschaftliche Themen

Einen Hausarztvermittlungsfall oder einen Dringlichkeitscode dürfen wir nur vergeben, wenn aus medizinischer Sicht wirklich eine rasche fachärztliche Vorstellung nötig ist. Auf Wunsch – oder weil eine Facharztpraxis danach fragt – dürfen wir ihn nicht ausstellen. Für Routine- und Kontrolltermine ist er nicht gedacht.

Das ist keine Schikane: Der Code sorgt dafür, dass die wenigen kurzfristigen Termine an die Menschen gehen, die sie am dringendsten brauchen.

Einen Facharzttermin können Sie aber auch selbst suchen, und das lohnt sich. Der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigungen vermittelt Termine – telefonisch rund um die Uhr unter 116117 oder online unter 116117-termine.de. Sie geben dort Ihre Postleitzahl und die gewünschte Fachrichtung ein und buchen den Termin direkt.

Einen Vermittlungscode brauchen Sie dafür nicht. Wenn Sie einen von uns bekommen haben, geben Sie ihn einfach mit ein – damit werden auch dringliche Termine gefunden.

Ohne Überweisung buchbar sind unter anderem Augenarzt, Frauenarzt, Kinderarzt und Hausarzt sowie die psychotherapeutische Sprechstunde für Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Termine für die U-Untersuchungen vermittelt der Patientenservice nur telefonisch.

Nein. Medizinische Entscheidungen treffen die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, und wir stimmen uns im Team ab. Dieselbe Frage an anderer Stelle noch einmal zu stellen, führt deshalb zum selben Ergebnis.

Wichtig ist uns aber: Wenn Sie eine Entscheidung nicht nachvollziehen können, sagen Sie es uns. Wer sich beschwert, hat sich die Mühe gemacht, es uns zu sagen, statt zu gehen und es anderen zu erzählen. Wir hören zu, wir prüfen, und Sie bekommen eine Rückmeldung – auch dann, wenn es am Ende bei der Entscheidung bleibt.

Nicht in Ordnung ist es, Ärztinnen, Ärzte und medizinische Fachangestellte gegeneinander auszuspielen. Das führt ohne weitere Diskussion zur Beendigung der hausärztlichen Betreuung.

Bei uns gilt Respekt, und zwar in beide Richtungen. Wir behandeln alle Menschen gleich – unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung.

Rassistische, diskriminierende oder herabwürdigende Äußerungen gegenüber unserem Team oder gegenüber anderen Patientinnen und Patienten dulden wir nicht. Dabei gibt es keine Grauzone und keine Ausnahme.

An der Anmeldung läuft vieles gleichzeitig zusammen: Menschen, die ankommen, das Telefon, Rezepte, Rückfragen von Apotheken und Kliniken. Dazu vertreten wir andere Praxen mit. Manchmal dauert es deshalb einen Moment.

Sie helfen uns sehr, wenn Sie Rezepte online bestellen und Termine online buchen. Das nimmt Druck vom Tresen und verkürzt die Schlange für alle.

Und bitte: Drängeln, lautes Auftreten oder respektloses Verhalten gegenüber anderen Patientinnen, Patienten oder unserem Team möchten wir hier nicht erleben.